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…der lebensmittelerzeugung und -Weiterverarbeitung

Partner: Slow Food Deutschland e.V.

Seit 2015 regelmäßig wiederkehrende Aktion: Ottobeuren (2015); Überlingen (2015); Hamburg (2016); Trostberg (2016); Lauingen/Ulm (2017), Erfurt/Schloss Tonndorf (2017); Stuttgart-Möhringen (2017); Erfurt und Wiesau (2018).

Bei der Slow Food Wurzeltour geht es um die Wurzeln der Lebensmittelerzeugung und –weiterverarbeitung. Bei Hofbesuchen, Verkostungen und Erzeugerbesuchen stehen diejenigen im Mittelpunkt, die mit ihrer Arbeit tagtäglich eine ressourcenachtende, handwerkliche Lebensmittelerzeugung im Einklang von Mensch, Tier und Natur pflegen und gestalten. Damit bewahren sie lokal wie global die Wurzeln und die Zukunft unserer Ernährung. Die Aktion beschäftigt sich mit den Wurzeln nachhaltiger Lebensmittelerzeugung und –weiterverarbeitung.

Wurzeltour 2018:
Am 28. Oktober 2018
geht es bei der Wurzeltour in Wiesau um „Karpfen – vom Teich auf den Teller“. Der Süßwasserfisch gehört zu den wenigen Fischarten, deren Bestand nicht bedroht ist. Er stammt meist aus der Teichzucht. Er ernährt sich hauptsächlich von Pflanzen und ist als Friedfisch ein ökologisch wertvoller Fisch. Doch ist der Karpfen in Deutschland weiterhin eine unterschätzte Delikatesse. Um sein Image zu verbessern und Verbraucherinnen und Verbraucher von seinem Genuss zu überzeugen, lädt Slow Food Deutschland dazu ein, den Wurzeln des Karpfens auf die Spur zu gehen.

Am 22. Oktober 2018 ist die Wurzeltour in Erfurt. Bohnen, Erbsen und Linsen, sogenannte Leguminosen gehören mit ungefähr 18.000 Arten zur drittgrößten Familie höherer Pflanzen. Vor allem die vegetarische und vegane Küche hat die Leguminosen als Proteinquelle für sich wiederentdeckt. Doch auch für die Umwelt, insbesondere den Boden sind sie eine wertvolle Fruchtbarkeitsquelle. Hülsenfrüchte wachsen nur auf gut zwei Prozent der Ackerflächen in der EU, so dass ihre Mitgliedstaaten in hohem Maße auf Importe angewiesen sind. Wie kann man das ändern? 

Wurzeltour 2017:
Am 1. Juni, dem Weltmilchtag, dreht sich alles um die Milch und ihre Weiterverarbeitung zu Quark, Joghurt, Käse und Eis. Slow Food Deutschland lädt dazu ein, auf dem Reyerhof in der Nähe von Stuttgart mehr über die Erzeugung des Grundnahrungsmittels zu erfahren. Was zeichnet eine „gute“ Milch aus? Wie schmeckt der Unterschied zwischen Rohmilch, pasteurisierter und homogenisierter Milch? Wie wirken sich Prozesse der Milchverarbeitung, Haltungsformen und die Wahl des Futters der Tiere auf den Genuss aus? Das und vieles mehr erfahren, erleben und schmecken die Teilnehmer. Auf dem Programm stehen ein Besuch im Stall während der Melkzeit und eine anschließende Verkostung. Christoph Simpfendörfer, Biobauer und Gesellschafter des Reyerhofs, und Hanns-Ernst Kniepkamp, langjähriger Leiter der Qualitätskommission von Slow Food Deutschland begleiten die Tour.

Am 12. Mai 2017 erkundeten rund 20 Thüringer das Land der Bienen von Schloss Tonndorf und lernten die Arbeit der Schlossimker kennen. Begleitet wurden sie dabei von Michael Grolm. Der Berufsimker kümmert sich bereits seit 2006 um die Bienenhochburg am nördlichen Rand des Thüringer Waldes. Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Wurzeltour waren von seinem langjährigen Engagement und Wissen über die „Golden Girls der Lüfte“ begeistert. Einen gemeinsamen Abschluss der Wurzeltour fand mit einer Verkostung im neu gegründeten Erzeugerladen in Erfurt statt. Hier bieten zehn Lebensmittelerzeuger aus Thüringen ihre Produkte an. Allen gemeinsam ist ihnen ihre persönliche Überzeugung für regionale, handwerkliche und fair produzierte Lebensmittel.

1. April 2017:
Aus welchen Rohstoffen besteht eigentlich ein gutes Brot? Woher kommen die einzelnen Zutaten? Welche Produktionsschritte sind für die Zubereitung nötig und wie schmeckt ein Brot aus Emmer, eine der ältesten Getreidesorten weltweit? Diesen und vielen weiteren Fragen gingen die Teilnehmer der Slow Food Wurzeltour am 1. April 2017 in der Backstube des Traditionsunternehmens „Himmelbäck“ in Lauingen auf die Spur und schlüpften in die Rolle von Bäckerlehrlingen.

Leistungen

  • Entwicklung des Formats, Konzeption und Umsetzung der Veranstaltung
  • Organisation von thematisch abgestimmten Verkostungen
  • Organisation von Expertengespräch
  • gemeinsames Essen mit regionalen und saisonalen Gerichten zum Thema
  • Ansprache und Auswahl Moderation